Heilpraktiker, die auf Hypnosetherapie spezialisiert sind, Ärzte mit veganen Ernährungskonzepten oder Therapeuten, die osteopathische Ansätze mit traditioneller chinesischer Medizin verbinden – sie alle stehen vor einem fundamentalen Problem: Wie erreichen sie Menschen, die genau nach ihren spezialisierten Leistungen suchen, wenn Suchmaschinen ihre eigenen Webseiten zunehmend kritisch betrachten?
Die Antwort liegt nicht in noch besseren SEO-Tricks für die eigene Website. Sie liegt in einem Paradigmenwechsel, den künstliche Intelligenz gerade einläutet und der die gesamten Spielregeln der digitalen Sichtbarkeit neu schreibt.
Seit der Einführung der sogenannten YMYL-Richtlinien (Your Money or Your Life) bewertet Google medizinische Inhalte mit verschärften Maßstäben. Die Logik dahinter ist einleuchtend: Fehlinformationen zu Gesundheitsthemen können schwerwiegende Konsequenzen haben.
Doch hier entsteht ein Dilemma: Jede Praxis-Website wird von Algorithmen als inhärent parteiisch eingestuft. Ein Heilpraktiker, der auf seiner eigenen Seite die Vorteile der Hypnosetherapie beschreibt, wird vom Algorithmus automatisch als befangen betrachtet.
Während sich viele Praxen noch mit klassischer Suchmaschinenoptimierung (SEO) beschäftigen, hat sich die digitale Landschaft bereits fundamental verändert. Drei Akronyme prägen die neue Ära:
Das Revolutionäre daran: Diese KI-Systeme aggregieren Informationen aus verschiedenen Quellen und präsentieren sie als neutrale Antwort. Wer hier auftaucht, genießt automatisch höhere Glaubwürdigkeit.
Alternative medizinische Angebote leben von persönlichem Kontakt. Wenn jemand in München nach "Hypnosetherapie bei Angststörungen" sucht, durchsuchen KI-Systeme nicht nur Websites, sondern zunehmend auch strukturierte Daten und unabhängige Informationsquellen.
Sprachassistenten liefern oft nur *eine* Antwort. Wer hier nicht erscheint, existiert faktisch nicht. Praxen mit optimierter AEO-Strategie haben eine um 70 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit, genannt zu werden.
KI-Systeme funktionieren anders als menschliche Recherche. Sie bewerten: Ist die Information aktuell? Wird sie von mehreren unabhängigen Quellen bestätigt? Steht sie in einem neutralen Kontext?
Für alternative Angebote ist das eine Herausforderung. Die Information "Dr. Meyer bietet vegane Ernährungsberatung bei Autoimmunerkrankungen" mag auf der Website stehen. Aber wenn diese Information nirgendwo sonst auftaucht und kein strukturiertes Datenformat sie maschinenlesbar macht, existiert sie für die KI nicht.
KI-Systeme sind darauf trainiert, werbliche Inhalte von neutraler Information zu unterscheiden. Ein Text, der mit "Wir sind die führenden Experten für..." beginnt, wird anders behandelt als ein sachlicher Artikel.
Selbst wenn ein Heilpraktiker exzellente, fundierte Informationen publiziert – auf der eigenen Website wird dies als "Werbung" gewichtet. Auf einer unabhängigen Plattform wird derselbe Inhalt als "Validierung" gewertet.
Stellen Sie sich eine Mutter auf einem überfüllten Spielplatz vor. Sie ruft nicht "Hallo Kind!" (zu vage), sondern "Hallo Laura!". Genau so funktionieren KI-Systeme. Sie brauchen präzise, strukturierte Daten ("Hypnosetherapie, Hamburg-Eppendorf, Mo-Fr 9-18 Uhr"), keine vagen Marketing-Floskeln.
Wenn die eigene Website und Social Media nicht mehr ausreichen, um von Menschen gefunden zu werden, die genau nach Ihrem spezialisierten Angebot suchen – wo sollten dann die Informationen über Ihre Expertise stehen, damit KI-Systeme sie finden, vertrauen und empfehlen können?
Wir helfen Ihnen, Ihre spezialisierten Angebote so aufzubereiten, dass KI-Systeme sie verstehen und vertrauen.
Weg von der "Werbung", hin zur validierten Information.