Viele Praxen optimieren ihre Website noch so, als wäre 2015: ein paar Keywords, eine Leistungsseite, ein Kontaktformular – fertig.
Das Problem: KI-Suchmaschinen funktionieren anders. Sie liefern nicht mehr „10 blaue Links", sondern fertige Antworten – und empfehlen dabei nur Quellen, denen sie Trust und Relevanz zutraut.
Damit du das greifbar verstehst, kommen hier zwei realistische Suchszenarien – einmal „früher mit Google", einmal „heute mit KI" – am Beispiel Zahnimplantate.
Szenario 1: Google-Suche früher
Klassisch: Links, Vergleiche, Bauchgefühl
Person:
Andreas, 47, Zahnlücke im Seitenzahnbereich, möchte ein Implantat, hat aber Respekt vor Kosten und Schmerzen.
So läuft die Suche ab
Andreas tippt bei Google ein:
- „Zahnimplantat Kosten"
- „Implantat Zahnarzt Kleve"
- „Implantat Erfahrungen"
Er bekommt:
Anzeigen (Werbung)
Große Vergleichsportale
Praxiswebsites
Forenbeiträge
Was Andreas dann macht
- Er klickt sich durch 6–12 Seiten
- Er scannt nach: Preisangaben (oft unklar), „Schmerzfrei", „Sofortimplantat", Vorher-Nachher-Bilder
- Bewertungen (irgendwo verteilt)
Er baut sich sein Urteil aus:
- Design & Eindruck („Wirkt modern/seriös?")
- Sichtbarkeit („Rangiert weit oben – muss gut sein?")
- Bewertungen (aber ohne Kontext)
- Bauchgefühl
Ergebnis
- Er ruft 2–3 Praxen an oder nutzt ein Formular
- Er entscheidet nach: Erreichbarkeit, Sympathie, Terminverfügbarkeit, gefühlter Seriosität
Kernaussage Google-Ära:
Du musstest klickbar sein. Google war ein Wegweiser. Der Mensch hat die Bewertung gemacht.
Szenario 2: KI-Suche heute
Antwort statt Linkliste – Empfehlung statt Klickreise
Person:
Selbe Ausgangslage, aber Andreas nutzt heute eine KI-Suche (Chat/Answer Engine), weil er schnelle Orientierung will.
So läuft die Suche ab
Andreas schreibt in die KI:
- „Ich brauche ein Zahnimplantat. Was kostet das realistisch in Deutschland?"
- „Woran erkenne ich einen guten Implantologen in meiner Nähe?"
- „Ich habe Angst vor Schmerzen – wie läuft das ab?"
- „Empfiehl mir 2–3 gute Praxen in Kleve und sag warum."
Was die KI jetzt tut (anders als Google)
Sie baut eine Antwort aus vielen Signalen:
Fachliche Erklärbarkeit
Vertrauenssignale
Konsistenz von Daten
Belegbare Informationen
Reputation (mit Kontext)
Risikobewertung
Sie will nicht „viele Links", sondern: eine gute Entscheidung ermöglichen mit möglichst wenig Risiko für den Nutzer.
Was Andreas dann macht
Er bekommt eine fertige Orientierung, z. B.:
- Realistische Kosten-Spannen + Kostentreiber
- Fragenliste fürs Erstgespräch
- Warnsignale bei unseriösen Angeboten
- Empfehlung von Praxen mit Begründung
- Er klickt weniger
- Er ruft meist eine Praxis an, weil die KI ihn schon „vorqualifiziert" hat
Ergebnis
Die Praxis gewinnt nicht, weil sie „Platz 1" ist, sondern weil sie für die KI die glaubwürdigste, erklärbarste Wahl ist.
Kernaussage KI-Ära:
Du musst nicht nur klickbar sein – du musst zitierbar sein. Die KI bewertet vor.
Der entscheidende Unterschied in einem Satz
Google früher
"Hier sind Links – such dir was aus."
KI heute
"Hier ist die Antwort – und hier ist die Empfehlung, der ich vertraue."
Was das für Zahnärzte bedeutet
(praktisch, ohne Technik-Blabla)
Wenn deine Website nur aus „Wir bieten Implantate" + „Jetzt Termin" besteht, dann hat eine KI zu wenig Material, um dich sicher zu empfehlen.
KI braucht:
Abläufe
Wie genau läuft Implantologie bei euch?
Transparenz
Kostenfaktoren, Risiken, Grenzen
Verantwortliche Personen
Wer prüft die Inhalte medizinisch?
Nachweise
Fortbildungen, Spezialisierungen, Mitgliedschaften
Antworten auf echte Fragen
Micro-Content statt nur Image-Text
Strukturierte Daten
Schema.org, konsistente NAP-Daten
Mini-Beispiel: So „denkt" eine KI bei der Empfehlung
Wenn zwei Praxen gleich weit entfernt sind, wählt die KI eher die, die:
Warum das gerade jetzt so wichtig ist
Die Suchreise verschiebt sich:
weniger „klicken und vergleichen"
mehr „fragen und empfohlen bekommen"
Wer seine Website jetzt so ausbaut, dass sie Trust ausstrahlt und Antworten liefert, wird in KI-Suchen deutlich öfter genannt – und das ist der neue Hebel für Sichtbarkeit.
Die Hirschberg 2-Hebel-Methode
So machen wir Praxen für KI-Suchen sichtbar – ohne Technik-Wirrwarr, sondern mit 2 klaren Hebeln.
Hebel 1: Trust aufbauen
- Transparente Abläufe dokumentieren
- Expertise nachweisbar machen
- Risiken & Grenzen ehrlich kommunizieren
- Konsistente Daten überall
Hebel 2: Antworten liefern
- Echte Patientenfragen beantworten
- Micro-Content statt Marketing-Blabla
- Strukturierte, KI-lesbare Inhalte
- Kontext statt Keywords
Das Ergebnis: KI-Suchmaschinen können dich zitieren, empfehlen und vertrauen.
Mehr zur 2-Hebel-Methode erfahrenBereit für die KI-Ära?
Wir helfen Praxen mit der Hirschberg 2-Hebel-Methode, ihre Website KI-ready zu machen – ohne Technik-Blabla, sondern mit klaren Umsetzungsschritten.